Ein Tag im Hochseilgarten Dülmen

Bei der 72 Stunden-Aktion im letzten Jahr wurden die teilnehmenden Ortsgruppen im ganzen Bistum vom Diözesanverband besuchC Ennigert und konnten bei einem Wettkampf mit Köpfchen, Geschicklichkeit und einer guten Wurftechnik ihr Können unter Beweis stellen. Dabei hat die Gruppe aus Enniger den 1. Platz belegt! Der Preis war ein Tag im Hochseilgarten in Dülmen.

So machte sich die Gruppe am 6. September auf, um den Preis endlich einzulösen. Die bunte Truppe mit 14 Kletterern zwischen 8 und 27 – Kolpingjugendliche, Pfadfinder und Messdiener aus Enniger – haben dabei eine Menge erlebt.

Zu Beginn hieß es zunächst , sich im Niedrigseilgarten aufzuwärmen und einen gemeinsamen Parkour zu meistern. Mit musikalischen Einlagen von „Großer Gott wir loben Dich“ bis hin zu „Alle meine Entchen“ gelangte die Gruppe ans Ziel. Nach der Generalprobe ging es dann 10 Meter hoch hinaus.

Die Teilnehmer mussten sich gegenseitig sichern und erfuhren so was es heißt, sich wirklich auf andere zu verlassen. Ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit. Für jeden war etwas dabei und jeder konnte seinen Mut und die eigenen Grenzen austesten. Einige waren froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und andere absolvierten den Parkour im Schweinsgalopp oder direkt völlig blind. Das Highlight für die meisten war sicher die Riesenschaukel. Aus 10 Metern Höhe konnte man einmal richtig durchschwingen und flog beinahe in die angrenzenden Kastanien hinein.

Für all die Mühen und Anstrengungen im Rahmen der 72 Stunden-Aktion war der Tag für alle auf jeden Fall ein großartiges Erlebnis und ein echt cooler Preis. Ein dickes Dankeschön dafür aus Enniger!

 

Text: Paul Schroeter (Kolpingjugend Enniger)

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