„Zu kurz und zu wenige Spiele“

Erwachsene Ferienlagerbetreuer der Kolpingsfamilie Hiddingsel frischen Themen aus dem Gruppenleitungsgrundkurs für Jugendliche im sogenannten JuleiCa-UpDate auf.

Auch erlebnispädagogische Übungen gehörten zum Programm bei dem Juleica-Update.

Auch erlebnispädagogische Übungen gehörten zum Programm bei dem Juleica-Update.

Besser hätte das Fazit gar nicht lauten können, denn die Referenten des Beratungsteams der Kolpingjugend hatten sich angesichts des Durchschnittsalters der Teilnehmer von 44 Jahren eher auf etwas anderes eingestellt. „Dass die Gruppe so hoch motiviert war und unbedingt viele neue pädagogische Spiele kennen lernen wollte, das hätten wir nicht gedacht.“ erwähnt Referentin Miriam Stasch am Ende der Veranstaltung. Trotz der Tatsache, dass die meisten Teilnehmer alleine bereits mehr ehrenamtliche Erfahrung als die beiden Referenten zusammen hatten, haben die acht erwachsenen Teilnehmer sich auf diese doch besondere Fortbildung eingelassen.

Für viele war es nach 20-30 Jahren ohne entsprechende Schulungen eine ungewöhnliche Erfahrung im Kreis zu sitzen und über Themen wie Teamarbeit, Motivation sowie Gruppen- und Spielpädagogik nachzudenken. Als die Teilnehmer dann noch aufgefordert wurden die vorher erarbeiteten theoretischen Kenntnisse in einer erlebnispädagogischen Übung hinter der Kirche auszuprobieren, wunderte sich aber auch die Außenwelt. Eine vorbei eilende Kindergruppe der Gemeinde traute kaum ihren Augen als sie die Erwachsenen entdeckte, die sich nur mithilfe von Teppichfliesen fortbewegen durften.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war sicherlich das Rechtsquiz, in dem die Gruppe in zwei Kleingruppen getrennt wurde und nicht weniger als Jugendgruppen wetteiferten wer denn noch das bessere Wissen über rechtliche Dinge hat. Neben vielen Dingen, die den Ehrenamtlichen sehr bewusst waren, gab es aber auch hier zum Teil Verwunderungen.

Neben dem Fazit nochmals eine spezielle Spieleschulung zu machen, wurde daher auch das Folgende sehr deutlich. Egal ob 1, 2 oder 30 Jahre ehrenamtliche Erfahrung – eine Schulung bei der Kolpingjugend lohnt sich immer.

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